Asante watoto ist ein Kinderheim, welches 2014 gegründet wurde. 15 Kinder können hier ein neues Zuhause finden. Das Haus liegt im Dorf Nshupu, in der Nähe der größeren Stadt Arusha, in Tansania. Veronica Gwau (eine Tansanierin) ist die Gründerin dieser Initiative.

Das Loge des Heims

Sie hat sich für diesen Standort entschieden, da sie und ihre Familie dort geboren und aufgewachsen sind und sie somit die Bedürfnisse und Nöte ihrer Region kennt.  Arbeitslosigkeit und ihre Konsequenzen sind die Grundsorgen dieser Gegend. Veronica und ihre Familie konnte bei der Durchführung ihres Projektes schnell die Dorfgemeinschaft als Unterstützer gewinnen.

 

Das Projekt hat bisher erst einmal mit 7 12804824_528559280638972_1770660886340132523_nKindern gestartet.  Diese Kinder wurden gezielt und nach Absprache mit allen prozessintegrierten Parteien aus ihren kritischen Lebenssituationen geholt. Die Entscheidung mit sieben Kindern zu starten ermöglicht eine familiennahe Struktur und die nachhaltige Versorgung.

 

Das Team besteht aus einer Direktorin (Veronica Gwau), einer Hausmutter und einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin aus Deutschland (Simone Nieter).  Die Direktorin stellt sich allen relevanten Anträgen, ist Ansprechpartner für Sozialarbeiter  und Eltern, sowie Buchhalterin. Die Hausmutter sorgt  rund um die Uhr für das Wohl der Kinder (kochen, Hausreinigung, Wäsche waschen etc.). Die ehrenamtliche Mitarbeiterin konzentriert sich hauptsächlich auf Internetauftritt, fundraising und Volontärarbeit. 9593_502987709862796_3056544871019848314_n Direktorin und Hausmutter leben gemeinsam mit den Kindern im Waisenhaus und Simone Nieter kommt regelmäßig zu Besuch. Auch Nachbarn helfen mit der täglichen Verpflegung, pädagogischen Fragen und allen weiteren Aufgaben.

 

 

 

Der Erhalt der vier Grundprinzipien steht an erster Stelle:

1. ERNÄHRUNG: Drei Mahlzeiten am Tag, falls möglich: gesund und ausgewogen.
2. GESUNDHEIT: Bewegung, Gesundheitserziehung und ärztliche Versorgung wenn notwendig.
3. BILDUNG: Schulbildung an den Begabungen und Bedürfnissen der Kinder orientiert.
4. FAMILIE: In kleineren Gruppen finden Kinder schneller Halt und Geborgenheit.

 

Die tägliche Grundbildung wird durch die staatlichen Schulen und Kindergärten abgedeckt. Die staatlichen Bildungseinrichtungen haben in Tansania keinen guten Ruf, daher ist der Langzeitplan und Wunsch sich an Privatschulen und Organisationen anzuschließen.
Finanziert wird  das Projekt weitestgehend von Veronica und ihrer Familie. Die Regierung stellt einen kleinen Lebensmittelzuschuss zur Verfügung.

 

Zur Zeit im Aufbau ist ein Verein zur Unterstützung und Förderung. Dieser wird in Deutschland verankert sein. Dann wird es auch möglich sein eine Spendenquittung auszustellen, die von deutschen Finanzämtern akzeptiert wird.

 

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DSC_0095              Veronica und die Kinder